Bewerbungsschluss 19.4.19 »
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    Aussagekräftige Chorsänger-Vita.

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    Wer bin ich?

    Chormusik aus den USA

    Die Vereinigten Staaten von Amerika stehen musikalisch für Swing, Jazz, Musical, Rock und Pop, kaum jedoch für Chormusik. Dass die USA in diesem Genre Großartiges zu bieten haben, möchte die Meisterklasse Chor herausarbeiten.

    Im Mittelpunkt steht die von Randall Svane (* 1955) komponierte Motette „Wer bin ich?“ nach einem Text von Dietrich Bonhoeffer, die der Kunstsommerchor während der Kunst-Sommernacht in der Irseer Klosterkirche uraufführen wird. Das 11-minütige Werk setzt sich auf expressive Weise mit der Frage nach dem eigenen Ich auseinander, der Suche nach der eigenen Persönlichkeit und dem (Ver-)Zweifeln daran. „Sagt der junge Mensch, ich bin mehr, als ich scheine, so sagt der Erwachsene: Ich scheine mehr, als ich bin. Ich scheine stärker, gelassener und unangreifbarer zu sein, als ich wirklich bin“ (Dorothee Sölle). Als Zeitzeuge der Terroranschläge von 9/11 hat Svane selbst eine solche Erfahrung durchlebt. Er wird bei der Uraufführung seines Werks anwesend sein.

    Des weiteren stehen auf dem Programm: Acapella-Werke von William Billing (1746–1800) und Aaron Copland (1900–1990) sowie Randall Thompsons (1899–1984) im anglo-amerikanischen Raum äußerst beliebtes „Alleluia“. Copland wurde als Sohn litauischer Einwanderer und als Schüler der französischen Komponistin und Musiktheoretikerin Nadia Boulanger zu einem der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Moderne. Thompsons „Alleluia“ nimmt den nachdenklichen Tonfall von Svanes Motette auf, orientiert sich am Kontrapunkt Palestrinas und Stilelementen des 20. Jahrhunderts. Mit 87 Takten und den Wörtern „Alleluia“ und „Amen“ schuf Thompson eines der weltweit am häufigsten aufgeführten Vokalstücke.

     

    Teilnahmebedingungen

    Sehr gute Chorerfahrung; fundierte Kenntnisse im Vom-Blatt-Singen; die Fähigkeit, eine Stimme auch solistisch zu singen; Lust am Experiment.

    „aus den usa“

    Philipp Amelung

    1983 bis 1987 Ausbildung in Gesang- und Sprecherziehung im Tölzer Knabenchor 1994 bis 1998 Studium Gesang bei Peter Petrov an der Hochschule für Musik und Theater in München 1996 bis 2003 Studium Chordirigieren bei Prof. Michael Gläser und Orchesterdirigieren bei Prof. Herrmann Michael und Prof. Bruno Weil; Teilnahme an Dirigierkursen, unter anderem bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling 2001 kommissarischer Chorleiter des Münchener Bach-Chores 2002 Assistent Conductor von Bruno Weil, Carmel Bach Festival in Californien 2005 Leiter der Schola Cantorum Leipzig mit Konzertreisen nach Spanien, Polen, Frankreich, Italien, in die Slowakei und die USA 2006 bis 2011 Leiter des Leipziger Vocalensembles seit 2011 Universitätsmusikdirektor der Universität Tübingen seit 2012 Dozent für das Fach Orchesterleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg.

     

    Mehr über Philipp Amelung unter www.philipp-amelung.de