Bewerbungsschluss 19.4.19 »

Bewerbungsunterlagen

Es sollten bis zu 10 Gedichte eingereicht werden, wobei der Lyrikbegriff hier sehr weit gefasst ist.

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Lyrik- und Übersetzungswerkstatt

„Übersetzen ist so gut dichten, als eigene Werke zustande bringen“, schreibt Novalis an August Wilhelm Schlegel – und gemäß dieser Vorgabe soll sich die Lyrikwerkstatt 2015 mit beidem, dem eigenen und dem fremden Gedicht beschäftigen. Während wir am Morgen mit den mitgebrachten Gedichten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiten wollen, geht es an den Nachmittagen um das lyrische Übersetzen. Es sind hierbei keine fremdsprachlichen Vorkenntnisse erforderlich, da wir aus erfundenen und verschwundenen Sprachen (z.B. Else Lasker-Schülers „mystischem Asiatisch“) übersetzen; aus Sprachen, die keiner der Teilnehmer spricht (Albanisch? Finnisch?); oder aber vom Deutschen ins Deutsche (die Teilnehmer übersetzen sich gegenseitig) und vieles andere mehr. Außerdem sollte genug Zeit sein, um auf spezielle Wünsche einzugehen. – Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt.

  

Teilnahmebedingungen

Außer einer prinzipiellen Offenheit und der Bereitschaft, sich auf die spezielle Werkstattsituation einzulassen, sind keine weiteren Kenntnisse und Fertigkeiten vonnöten.

„Übersetzen – keine fremdsprachlichen Kenntnisse erforderlich“

Ulf Stolterfoht

1963 in Stuttgart geboren; nach dem Abitur Zivildienst (Forstarbeit mit Obdachlosen), Studium der Germanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft in Bochum und Tübingen seit 1982 Teil des Impro-Kollektivs DAS WEIBCHEN seit 1994 als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin; gelegentliche lyrische Lehrtätigkeit an den Literaturinstituten in Leipzig, Wien, Biel und Kopenhagen 2009 Poetikdozentur an der Universität Hildesheim 2014 nimmt der Verlag BRUETERICH PRESS seine Tätigkeit auf; Ulf Stolterfoht ist Knappe der Lyrikknappschaft Schöneberg und Mitglied der Darmstädter Akademie.

 

Auszeichnungen (Auswahl)

2001 Christine-Lavant-Lyrikpreis 2003 Ernst-Meister-Förderpreis 2005 Anna-Seghers-Preis 2006 Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran 2007 Stipendium Villa Massimo Rom 2008 Peter-Huchel-Preis 2009 Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung (gem. mit Barbara Köhler) 2010 Stadtschreiber Bahía Blanca / Argentinien 2011 Heimrad-Bäcker-Preis; Waldschreiber Feistritzwald 2013 Writer in Residence Utrecht 2014 Villa Serpentara Olevano Romano.

 

Veröffentlichungen zuletzt

2014 was branko sagt; Ostheim/Rhön: Verlag Peter Engstler 2015 neu-jerusalem; Berlin: kookbooks.