Der Sprung in den Text - die Freude am Anfangen
Oft heißt es unter Schreibenden, der Anfang eines Textes sei das Wichtigste – und das Schwierigste. So ein Anfang soll alles können: Er soll mit den Figuren bekannt machen und mit einem Ort, er soll schon ein Thema anklingen lassen, oder erst mal geheimnisvoll bleiben, er soll eine Stimme hörbar werden lassen und Leserinnen und Leser neugierig machen und sie in den Text ziehen. Vielleicht können wir es etwas entspannter angehen lassen und sagen: Ein Anfang ist etwas Aufregendes, ein Schritt in ein noch unbetretenes Gebiet. Ein Versprechen,
manchmal eine Hoffnung. Auch uns Schreibenden soll der Anfang eines Textes ja in die Erzählung ziehen, mit dem Anfang setzen wir uns selbst einen Anfang. Manchmal entstehen Erzählungen oder Romane überhaupt nur, weil man einen Anfang geschrieben hat, eine kleine Skizze, von der man vielleicht noch gar nicht wusste, was daraus werden soll. Und manchmal wird aus einem Anfang später sogar einmal ein Ende, oder ein Mittelteil.
In unserer Klasse betrachten wir Ihre bereits entstandenen Anfänge und schauen, was sie für uns und für Sie bereithalten. Wenn genügend Zeit ist, können wir die Anfänge einiger Romane oder Erzählungen lesen. Und wir werden in Schreibaufgaben - natürlich - Anfänge schreiben.
Teilnahmebedingungen
Neugier, Experimentierfreude, Lust am Schreiben sowie an der Auseinandersetzung mit anderen Texten.
„EIN SCHRITT IN EIN NOCH
UNBETRETENES GEBIET“
Svealena Kutschke
Werke (Auswahl)
Preise (Auswahl)
siehe Wikipedia Svealena Kutschke.
Portraitfoto: © Dorothea Tuch
Text aus: Martina Hefter: Hey guten Morgen, wie geht es dir?



