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Gefragt: Silvio Huonder

05.05.2014 13:56 Uhr, Kategorie: Kunstsommer 2014, Gefragt

Heute geht es in der Rubrik "Gefragt" weiter mit dem Schriftsteller Silvio Huonder. "Mein Ding" lautet der Titel seiner Meisterklasse. Der aus Graubünden stammende Autor leitet seit vielen Jahren Workshops. Er unterrichtet am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, an der UdK Berlin und am Schauspielhaus Wien.

 

1.        Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie für den 27. Schwäbischen Kunstsommer als Leiter/in einer Meisterklasse angefragt wurden?

 

Ich sah schöne Sommertage vor mir, ein Kloster in wunderbarer Parklandschaft, neugierige und motivierte Schreibende - eine Welt außerhalb meines gewohnten Alltags.

 

 

2.       Wo liegt für Sie der Reiz, beim Kunstsommer aktiv zu sein?

 

Erstens in der Herausforderung durch fremde Menschen und ihre Ideen, zweitens in der Entdeckung einer für mich neuen Landschaft.

 

 

3.       Was gefällt Ihnen am besten an der Arbeit mit einer Gruppe?

 

Zehn Individuen denken vielfältiger und produktiver als ein Einzelner, haben auch mehr Bedürfnisse und Wünsche, deshalb wird es in einer Gruppe nie langweilig.

 

 

4.      Was kann man in Ihrer künstlerischen Disziplin gut lehren – und was nicht?

 

In Textdiskussionen versuche ich Distanz und Objektivität zu vermitteln und bei den Teilnehmenden ihr Bewusstsein für Qualitäten und künstlerisches Potenzial zu schärfen. Das Lustzentrum der eigenen Kreativität, der innerste Kern des eigenen Schaffens muss aber selber entdeckt und erspürt werden.

 

 

5.       Worauf sollte man gefasst sein, wenn man mit Ihnen als Meister/in arbeitet?

 

Ich werde keine Ruhe haben (und geben), bis nicht jeder und jede den eigenen Schreibfluss finden.

 

 

6.      Was erwarten Sie von Irsee und der Sommerakademie?

 

Neue Bekanntschaften und eine anregende, inspirierende und produktive Zeit mit ihnen.

  

Wer ein Interview mit Silvio Huonder sehen möchte, hat auf "art-tv", dem schweizerischen Kulturfernsehen im Netz, Gelegenheit dazu.


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