Bewerbungsschluss 19.4.19 »

Bewerbungsunterlagen

Bis zu zehn Fotos oder Kopien von eigenen Bildern bzw. Sequenzen; bisheriger künstlerischer Werdegang in Stichpunkten, kurze Beschreibung des eigenen gestalterischen Arbeitens und der Erwartungen an die Klasse

Wir bitten Sie zu beachten: Die Zahl der Teilnehmer ist auf 10 Personen begrenzt.

Ulrike Steinke

2016 - Variationen Die gleiche Geschichte. Nur anders

Variationen eines Themas finden sich in allen Künsten. Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen stellen einen Höhepunkt der Musikgeschichte dar; Raymond Quereau erzählt in „Stilübungen“ 99 Mal in ganz unterschiedlicher Weise dasselbe triviale Ereignis und der Regisseur Akira Kurosawa blickt in seinem Film „Rashomon“ aus unterschiedlichen Perspektiven auf eine einzige Geschichte.

Die Meisterklasse „Variationen“ geht das Experiment des vielfachen Erzählens mit zeichnerischen Mitteln an. Dabei stehen die Freude am Zeichnen und am Erzählen in Bildern im Vordergrund, nicht die zeichnerische Perfektion. Die Teilnehmenden bringen eine Geschichte mit und haben vollkommen freie Wahl: von der Kurzgeschichte über Zeitungsartikel, einen Brief oder den Wetterbericht ist alles möglich. Der Reiz wird darin liegen, die verschiedenen zeichnerischen Variationen zu entwickeln und zu vergleichen. Ob die Geschichte als bildliche Narration aus verschiedenen Perspektiven oder in verschiedenen grafischen Erzählstilen neu erzählt wird, entscheiden die Teilnehmenden selbst. – Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt.

 

2011 - Bilderbogen – Bildgeschichte – Bilderbuch

Ausgehend von eigenen Ideen, Erlebnissen oder Fundstücken (Fotos, Zeichnungen, Objekten, textlichen oder literarischen Vorlagen aller Art), die das Potenzial einer Geschichte in sich bergen, soll es in dieser Meisterklasse um die Möglichkeiten gehen, eine Geschichte in Bildern zu erzählen.
Ob als Bilderbogen, Bildgeschichte oder Bilderbuch – wir werden uns mit dem grafischen Erzählen, dem Aufbau einer Dramaturgie, der zeichnerischen und künstlerischen Umsetzung von Ideen, Gedanken und Stimmungen beschäftigen.
Die Form der grafischen Technik kann je nach Idee und Inhalt variieren. Am Ende der Sommerakademie soll eine fertige Seite und gegebenenfalls ein Dummy entstanden sein.

 

Ulrike Steinke

geboren 1975 in Mecklenburg 1997 – 2002 Grafikdesignstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Fachklasse für Illustration bei Volker Pfüller 2002 Diplom 2002 – 2004 Meisterschülerstudium im Bereich Illustration bei Volker Pfüller seit 2004 Arbeit als freie Illustratorin

und Grafikerin in Leipzig 2006 – 2009 Lehrauftrag an der Grafik-Design-Schule Anklam für Zeichnen und Siebdruck seit 2009 Künstlerische Mitarbeiterin an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle im Fachbereich Kommunikationsdesign
bei Georg Barber. Neben der Zeichnung sind Siebdruck, Linolschnitt und manuelleer
Offset bevorzugte Drucktechniken

Veröffentlichungen

Unter anderem in Das Magazin, taz, women 2009 „Flugobjekte“, „Müdigkeit“, „Verloren-Gefunden“, „Wohnlich“, „Dezember“ 2010 „Gastro I“, „Entschwunden“,
alles erschien bei Onkel und Onkel, Berlin

Ausstellungen

2004 Internationale Kinderbuchmesse Bologna, 2005 Gruppenausstellung „18 x 24“ in der 18 m Galerie für Zahlenwerte Berlin, 2006 Einzelausstellung in der Stadtbibliothek Leipzig, 2007 Gruppenausstellung im Schauspielhaus Leipzig