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Rückblick 2008 - Radierung mit Cathérine Bolle

Radierung mit Cathérine Bolle


Cathérine Bolle mit einer ihren großen Arbeiten auf Acrylplatten

Cathérine Bolle

1956 in Lausanne geboren | naturwissenschaftliche Studien | Ecole des Beaux Arts, Sion | seit 1981 Auseinandersetzung mit verschiedenen grafischen Techniken | seit 1988 großformatige Malerei und Grafik, Künstlerbücher, Zeichnungen | seit 1992 Arbeit an dreidimensionalen Objekten |

Individuelle Ausstellungen

2008 Freiluftasstellung der Skulpturen "Au fil du Talent" et Espace Culturel de Assens | 2007 Université de Lausanne, UNIL, Anthropôle UAC | 2006 Centre d’art en l’île Genève | 2005 Swissnex, San Fransisco mit dem Künstler Philippe Monod | 2005 Librairie Les Arcades, Lebouc SA | 1992-2002 Galerie Graf & Schelble Bâle | 2001 Abbatiale de Bellelay | 1995-99 Galerie Alice Pauli Lausanne

Mehr unter www.catherinebolle.ch

Figurative Arbeiten (Auswahl)

Im Film »Merci pour le chocolat« von Claude Chabrol, Produzent Claude Berry | im Centre international de Conférences de Genève | im Video »Sens et non-Sens« von Frédéric Paschoud produziert durch die Sandoz-Stiftung

Die Radierung: Das Intime, die Geschichte, das Monumentale

Im Zentrum des Kurses steht der Ausdruck über den Strich. Die Kaltnadelradierung wird auf unbehandeltes oder vorbehandeltes Leder ausgeübt. Der Akzent des Arbeitens liegt auf der Bewusstmachung des gewünschten Eindrucks, der durch die Nadel entsteht. Die gewünschte Wirkung wird durch unterschiedliche Beschaffenheiten der Materialien erzeugt und den Einsatz der Tinte, die den Strich auf der »Imprimatur« zum Leben erweckt. Die Auswahl des Papiers trägt ebenfalls zur Qualität der Ausführung bei.

Im Kurs soll die Sensibilität im Umgang mit den intuitiven und objektiven Parametern für den künstlerischen Ausdruck in der Radierung gefördert und angeregt werden. Das Zusammenspiel von Materialien, künstlerischem Konzept und dem geschickten Umgang bzw. der geeigneten Auswahl der Mittel führt so auch zum guten Ausdruck. Der Kurs richtet sich sowohl an Profis der Radierung als auch an Künstler, die den Einstieg in diese Technik suchen. Der Austausch unterschiedlicher technischer Niveaus wird ebenso gefördert wie die Verfeinerung der eigenen künstlerischen Anforderungen.

Max. Teilnehmerzahl: 12

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnehmer sollten bereits in mindestens einer Technik der Druckgrafik bereits gearbeitet haben. Vorkenntnisse oder großes Interesse für die Geschichte der Druckgrafik wird erwartet.

Bewerbungsunterlagen

3 Sätze zu Motivation, den Kurs zu besuchen, 3 Sätze zur Erwartungshaltung bzgl. des Radierkurses. Kopien von 2 eigenen Radierungen und einer Radierung eines anderen Künstlers, die besonders geschätzt wird. Kurzer künstlerischer Lebenslauf.

Hinweis

Der Druck wird von jedem Teilnehmer selbst auf der Druckerpresse der Akademie vorgenommen.

© Schwäbischer Kunstsommer 2004, alle Rechte vorbehalten
Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer, Universität Augsburg
Zuletzt aktualisiert am: 13. März 2008