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Rückblick 2008 - Illustration mit Quint Buchholz

Illustration mit Quint Buchholz


Quint Buchholz

Quint Buchholz

1957 in Stolberg geboren | Teilstudium der Kunstgeschichte an der LMU München | danach Studium der Malerei und Grafik an der Kunstakademie München | Seit 1979 Arbeit als freier Maler und Illustrator | 1987 Erste Illustrationen für Belletristik- und Kinderbuch-Verlage | 1988 Serie von Zeichnungen für die Literaturbeilage von DIE ZEIT zur Frankfurter Buchmesse | 1989 Plakatserie für die IG Medien | 1989 Erstes Buchcover für den Carl Hanser Verlag | 1993 Erstes Bilderbuch mit eigenem Text (»Schlaf gut, kleiner Bär«) | 1993 Buchcover zu »Sofies Welt« von Jostein Gaarder, das ein Welterfolg wird | 1995 Illustrationen zu »Nero Corleone« von Elke Heidenreich | 2001/2002 Serie von ca. dreißig Objektkästen und Assemblagen | 2005 und 2007 Bühnenbilder für »Der Golem« und »Caligula«, zwei Inszenierungen von Jochen Schölch am Metropoltheater München

Mehr unter www.quintbuchholz.de

»Illustrare« heißt Beleuchten – die Kunst der Illustration

Illustration entsteht in einem besonderen Spannungsfeld zwischen den Vorgaben eines Autors oder Ideengebers, der Bilderwelt eines Malers und schließlich dem Blick und der Vorstellungskraft eines Lesers, Betrachters. Sie hat viel zu tun mit der richtigen Atmosphäre, mit Zurückhaltung, mit Neugier und – wie alle Künste – mit Wahrhaftigkeit. Auch damit, genug, aber nicht zu viel zu erzählen. Will Illustration also mehr sein als nur dekorative Beigabe zu einem Text oder laute Selbstdarstellung, wird sie die Belange dieser drei handelnden Personen achten und ernst nehmen, damit ein der Geschichte oder dem Thema im besten Sinne dienendes und gleichzeitig eigenständiges, authentisches Bildwerk entstehen kann, das die Imagination des Betrachters genussvoll beflügelt. Wie man in einem fremden Text die eigenen Bilder finden und "lesbar" umsetzen kann, damit werden wir uns während dieser Woche beschäftigen.

Teilnahmevoraussetzungen und Bewerbungsunterlagen

Gute Vorkenntnisse im Zeichnen/Malen. Jeder Teilnehmer sollte die Bereitschaft mitbringen, sich intensiv einem Illustrationsprojekt zu widmen, das aber nicht unbedingt in Buchform bearbeitet werden muss. Wer will, kann dabei gerne auch an einer selbst ausgewählten, mitgebrachten Geschichte oder Themenstellung arbeiten. Jeder kann in der Zeichen-, Mal-, Foto- oder auch Collagetechnik arbeiten, die ihm und dem gewählten Thema entspricht. Bewerbungsmappe: ca. 5 – 10 Fotos oder Drucke eigener Arbeiten, kurze Vita und Beschreibung der eigenen Erwartungen.

Max. Teilnehmerzahl: 12


Sophies Welt, 1993

Mann und Esel, 2006

Leuchtturm im Nebel, 1997

Hüter der Träume, 2007
© Schwäbischer Kunstsommer 2004, alle Rechte vorbehalten
Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer, Universität Augsburg
Zuletzt aktualisiert am: 13. März 2008